TKA

Der „Weser-Kurier“ (19. November) sowie die „Bild“-Zeitung (18. November) berichteten über Ermittlungsverfahren gegen zwei Funktionäre und Trainer des Bremer Fußballverbandes aufgrund sexueller Übergriffe.

Einer dieser Trainer war in unserem Verein als Fußballtrainer und Funktionsinhaber in der Fußballabteilung bis zur Verfahrenseröffnung im Oktober 2019 tätig.  Im Raum steht die Anzeige aufgrund eines Vorfalles im Oktober 2019. Als Verein haben wir mit Kenntnisnahme der Vorwürfe unmittelbar reagiert und ein Trainings- und Platz- sowie Kontaktverbot zur betroffenen Mannschaft ausgesprochen. Zielrichtung war der Schutz aller Beteiligten. Das dauert bis heute an. Neben einem sofort einberufenen Elternabend der betroffenen Mannschaft haben wir Kontakt zu den Eltern des anzeigenden Jungen gesucht, der bis heute anhält. Eine Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden war und ist selbstverständlich.

Uns sind vor Ermittlungsbeginn keine Informationen über unkorrektes Verhalten des Trainers bekannt geworden, wir hatten also keinen Grund im Vorfeld aktiv zu werden. Uns hat das Ermittlungsverfahren vermutlich genauso überrascht, wie viele andere Vereinsangehörige auch. Das Verfahren zieht sich bereits über ein Jahr hin. Für alle Beteiligten eine enorme Belastung.

Wir als TuS Komet Arsten e.V. verurteilen jede unangemessene Annäherung oder gar körperliche Übergriffe auf unsere schutzbefohlenen Kinder und Jugendlichen. Damit gehen wir konform mit allen bei uns tätigen Betreuern/Innen. Sie genießen unser volles Vertrauen, und wir sind dankbar für ihr überwiegend ehrenamtliches Engagement. Wir pflegen eine Kultur des Hinschauens. Unsere Trainer/Innen und Übungsleiter/Innen verpflichten sich dem „Ehrenkodex“ der Deutschen Sportjugend, der den korrekten Umgang einfordert. Alle Eltern können auch weiterhin ohne Sorge ihre Kinder und Jugendlichen unserem Verein anvertrauen. Wir versprechen ein respektvolles Miteinander und eine durch Freude, Spaß und Leistung geprägte Sportausübung.

Andreas Vroom    Dr. Bernward Fröhlingsdorf    Bernd Nehrhoff

Vorsitzender        stellv. Vorsitzender                stellv. Vorsitzender

KOMETEN-ERGEBNISSE

Schiedsrichter, Bremen, Arsten, Komet, TuS, Fußball, Bremer FV, Fußballverband, Obervieland

Rund 700 Fußballer erfreuen sich am Leistungs- und Breitensport im TuS Komet Arsten

Mit rund 2300 Mitgliedern gehört der TuS Komet Arsten zu den größten Vereinen Bremens. 700 von ihnen gehören der Fußball-Abteilung an, die damit die größte Fraktion innerhalb des TKA darstellt. Neben der hervorragenden Jugendarbeit gilt auch die Anlage an der Egon-Kähler-Straße selbst als eines der Aushängeschilder des gesamten Vereins. Herzstück bildet dabei natürlich das Stadion Obervieland mit seiner ca. 2000 Plätze fassenden Haupttribüne (1553 Sitzplätze). Der Besucherrekord datiert indes vom 25. Mai 2015, wo 3521 Zuschauer das Lotto Pokal-Finale der Männer zwischen dem Bremer und dem Brinkumer SV (5:1) sehen wollten. Dazu bietet die Kometer Anlage zwei weitere Rasen-Großfelder, einen “Schlacke”-Platz, je ein E- und F-Jugend Feld, ein DFB-Mini Soccer Feld sowie den etwas entfernter gelegenen “Käfigplatz”, der ein weiteres Rasengroßfeld ist.

Diie erfolgreichste Saison seit der Fusion zwischen dem VfB Komet und dem TuS Arsten im Jahr 2006 erlebte der Verein dabei 2015/16. Neben der ersten Herren, die nach sieben Jahren zurück in die Landesliga aufsteigen konnte, feierten auch die 1.A- und die 1.C-Jugend den jeweiligen Aufstieg. Sowohl die U19 als auch die U15 spielen als Bremer Landesmeister in der Spielzeit 2016/17 in der A-Junioren bzw. C-Junioren Regionalliga Nord. Schon 2011/12 (1.B- und 1.C-Jugend) und 2015/16 (1.B-Jugend) hatten Arster Teams überregional gespielt. Neben dem Leistungsgedanken kommen im Verein aber auch der Breitensport oder die Integrationsarbeit nicht zu kurz. Im Bereich der C- und D-Junioren gehören wir mit je vier Teams zu den am besten aufgestellten Vereinen Bremens, auch im E-, F- und G-Jugend-Bereich ist der Zulauf an Spielern und Spielerinnen ungebrochen.

Einzig aufgrund von einem Mangel an Trainern können wir derzeit nicht noch mehr Mannschaften am Spielbetrieb anmelden, weshalb es im E-, F- und G-Jugendbereich extra eingerichtete Trainingsgruppen gibt. Diese treffen sich einmal in der Woche, um unter der Leitung mehrerer qualifizierter Trainer dem Ball hinterher zu laufen. Teilweise beherbergt die Trainingsgruppe der G-Junioren beispielsweise um die 80 Kinder. Um dennoch so vielen Fußballern wie möglich die Chance zu geben, mit dem TKA auch in Pflichtspielen antreten zu können, nehmen immer mehr so genannte “Jungtrainer” die erforderlichen Aufgaben als Trainer, Co-Trainer oder Betreuer an. Als “Jungtrainer” werden Personen beschrieben, die selber noch in der Jugend des TKA aktiv Fußball spielen, sich dazu aber noch als Trainer, Co-Trainer oder Betreuer in jüngeren Teams engagieren.